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Wettbewerb TeerhofBremen
Im Rahmen eines geladenen Wettbewerbes enstand der Entwurf eines komplexen Bürogebäudes auf der Weserinsel Teerhof gegenüber der Bremer Altstadt. Trotz der Dimension der geforderten Baumasse bestimmt Leichtigkeit, Transparenz und Offenheit die Erscheinung des Neubaus.

Durch die Baukörperanordnung und die Konzentration der erforderlichen Baumasse ist es möglich geworden, die wichtigen städtebaulichen Blickbeziehungen Neustadtmarkt, Brautbrücke, Teerhof und Martinikirche zu erhalten. Zusätzlich wird ein Freiraum an der Weserseite geschaffen.
Die Geschosse 1-6 dienen der Büronutzung, wobei die Geschosse 4, 5 und 6 dem zukünftigen Nutzer vorbehalten sind.
An den Haupterschließungskern mit Aufzugsanlagen und Helixtreppe mit vorgeschalteten Schleusen gliedert sich das Office-Foyer. Eine separate Erschließung der Tower-Bar von außen ist gegeben. Gestalterisch soll das Erdgeschoss durch ein spezielles Beleuchtungskonzept hervorgehoben werden.
| Kenndaten | Fertigstellung | 2006 |   |   | ||
| Grundfläche (BGF) | 10.250 m² | Rauminhalt (BRI) | 39.600 m³ | |||
| Bauherr/Auftraggeber | Faulen-Quartier-Projekt- und Entwicklungsges.mbH | |||||
| Leistungen | Entwurfsplanung, Wettbewerbsbearbeitung | |||||
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73 | 900.010
Wettbewerb BrillissimoBremen

Unser Entwurf sieht einen transparenten Glaskörper mit vielfältiger, farbiger Lichtführung vor.
| Kenndaten | Fertigstellung | 2005 |   |   | ||
| Grundfläche (BGF) | 6.180 m² | Rauminhalt (BRI) | 26.700 m³ | |||
| Bauherr/Auftraggeber | Bremische | |||||
| Leistungen | Wettbewerbsbearbeitung | |||||
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66 | 5P
Umbau und Erweiterung desSEK I Schulzentrums ‚In den Sandwehen’
Bremen-Blumenthal

Der Neubau gliedert sich rückwärtig an den Bestand an. Er beinhaltet die neue Mensa, die sich transparent und leicht durch Glas, sowie „warm“ durch Holz von zwei flankierenden, niedrigeren Riegeln abhebt. Diese setzen sich mit sandfarbenem Verblender vom roten Stein des Altbaus ab.

Bei der Nutzung als Mensa erfolgt die Essenausgabe über die angrenzende Küche. Neben den notwendigen Nebenräumen und einem Büro befindet sich hier ein abgeschlossener Vorflur. Dieser dient als Anlieferung der Küche, äusserer Zugang zu den WC’s und Anbindung an das Foyer. Ausserdem schafft er eine optische Trennung zwischen Bestand und Neubau.
Durch die großzügigen Fensterflächen des Veranstaltungsraumes eröffnet sich der Blick ins Grüne und die Sitzplätze im Freien. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist eine vollwertige Bühne mit Seitenbühne und rückwärtigem Zugang zum Backstagebereich. Ein sich öffnender, lichtdurchfluteter Flur bietet den Mitwirkenden einen Treff- und Sammelpunkt vor ihrem Auftritt.

Neben der gestalterischen Umsetzung des Entwurfs steht der sinnvolle und innovative Umgang mit Energie im Vordergrund. Hierbei fallen Stichworte wie: Erdspeicher, Hypocaustum und Venturi-Effekt.
Erdspeicher
Die bestehende Heizzentrale und die dazugehörige Teilunterkellerung werden zur Energiegewinnung genutzt. Kalte Aussenluft wird oberhalb der Heizzentrale angesogen, durch die Abwärme der im Erdkanal befindlichen Leitungen erwärmt, und über den Fußboden den Räumen zugeleitet (Quellluft).
Es findet ein Wärmetausch statt, der den Neubau im Sommer mit kühler, und im Winter mit erwärmter Luft versorgt.

Es erfolgt eine konstante Wärme- und Kältezufuhr über einen den Hohlraumboden. Die abgegebene Quellluft sorgt für ein gleichmässiges und angenehmes Raumklima. Die Stahlbetonsohle unterhalb und der Hohlraumboden selber dienen hierbei als Massenspeicher.
Venturi-Effekt
An oberster Stelle des Daches sorgt eine regelbare Öffnung, „gekrönt“ durch eine Venturi-Fläche für permanenten Luftaustausch. An der engsten Stelle des Venturi-Luftkanals steigt die Strömungsgeschwindigkeit der Luft an und sorgt für Unterdruck. Durch diesen Effekt wird verbrauchte Luft aus dem Raum abgesogen und durch Quellluft ersetzt.
Durch dieses System können die Räume ohne Zufuhr neu erzeugter Energie versorgt werden. Zusätzlich bieten statische Heizflächen eine individuelle Temperierung der Räume.
Solarenergie
Weitere Energieersparnisse finden durch Erwärmung des Brauchwasser für Küche und WC’s durch Sonnenkollektoren auf dem Dach statt.
| Kenndaten | Fertigstellung | 2003 | Baukosten | 4.968.000 € | ||
| Bauherr/Auftraggeber | Bremer Energie-Konsens GmbH | |||||
| Leistungen | Wettbewerbsbearbeitung, Ankauf | |||||
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