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66 | 5P
Umbau und Erweiterung des
SEK I Schulzentrums ‚In den Sandwehen’

Bremen-Blumenthal

Die Schwerpunkte des Entwurfs beziehen sich neben der Gestaltung und Funktionalität des Gebäudes auf die sinnvolle Nutzung und Verwendung von Energie.
Der Neubau gliedert sich rückwärtig an den Bestand an. Er beinhaltet die neue Mensa, die sich transparent und leicht durch Glas, sowie „warm“ durch Holz von zwei flankierenden, niedrigeren Riegeln abhebt. Diese setzen sich mit sandfarbenem Verblender vom roten Stein des Altbaus ab.

Durch den vorhandenen Haupteingang erschließt sich das neue Foyer, dass sich weit öffnet und durch eine verglaste Fassade eine Sichtbeziehung nach Außen herstellt. Dieser Foyerbereich dient als Treffpunkt, Pausenhalle, Marktplatz und kann je nach individuellen Wünschen unterteilt, und für sich abgeschlossen werden. Diese Zone dient zusätzlich als Informations- und Orientierungspunkt und leitet die Besucher in die angrenzende Aula/Mensa, die den Mittelpunkt des kulturellen Geschehens bildet. Durch Kontrollierbarkeit und Abgeschlossenheit des Foyers sind separate Abend- und Wochenendveranstaltungen unabhängig vom Schulbetrieb möglich. Der multifunktionale und lichtdurchflutete Raum bietet ausreichend Platz für jede Art von Veranstaltung und lässt sich bei Bedarf durch eine Schiebewand mühelos unterteilen.

Bei der Nutzung als Mensa erfolgt die Essenausgabe über die angrenzende Küche. Neben den notwendigen Nebenräumen und einem Büro befindet sich hier ein abgeschlossener Vorflur. Dieser dient als Anlieferung der Küche, äußerer Zugang zu den WC’s und Anbindung an das Foyer. Außerdem schafft er eine optische Trennung zwischen Bestand und Neubau.
Durch die großzügigen Fensterflächen des Veranstaltungsraumes eröffnet sich der Blick ins Grüne und die Sitzplätze im Freien. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist eine vollwertige Bühne mit Seitenbühne und rückwärtigem Zugang zum Backstagebereich. Ein sich öffnender, lichtdurchfluteter Flur bietet den Mitwirkenden einen Treff- und Sammelpunkt vor ihrem Auftritt.

KenndatenFertigstellung 2003 I Ankauf   
Bauherr/Auftraggeber Bremer Energie-Konsens GmbH
Leistungen Wettbewerbsbearbeitung

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145 | 3T
Wettbewerb Verwaltungsgebäude Köster
Melle

Das neue Verwaltungsgebäude orientiert sich an dem Verlauf der Sutthauser Straße. Der Haupteingang mit dem mit einer Glashalle überdachten Empfangsbereich öffnet sich zur Straße und präsentiert das Gebäude den ankommenden Besuchern. Nach Westen schirmt der 4-geschossige Büroriegel den Bauhof und die Mitarbeiterparkplätze ab.
Der vorhandene landschaftliche Grünzug im Norden wird durch einen See (Regenwasserrückhaltebecken) erweitert und an das Gebäude herangeführt. Hier befinden sich die Außenbereiche der Caféteria und der Konferenzräume.
Der in der Glashalle befindliche Empfangsbereich bildet den Hauptkern der Erschließung. Von hier werden seitlich zwei Treppenhäuser begangen, die die vertikale Erschließung übernehmen. Zentrale Funktionen und Kommunikationsbereiche ordnen sich um diesen “Marktplatz” an. Dem Besucher stehen hier Warteräume zur Verfügung, die Caféteria lädt zum Verweilen ein. Die Eingangshalle mündet in einen Showroom, welcher je nach Erfordernis, von Osten nach Westen lichtdurchflutet wird oder für multimediale Präsentationen verdunkelbar ist.
Die Caféteria befindet sich zwischen Konferenzbereich, Showroom und “Marktplatz” und kann aus allen Bereichen direkt genutzt werden.

In der heutigen, einem steten Wandel unterlegenen Bau- und Bürokultur muss Flexibilität an erster Stelle der Anforderungen an ein neues Verwaltungsgebäude stehen. Der Entwurf beinhaltet kein starres Büroprogramm, sondern bietet die Grundlage für eine flexible und transparente Bürolandschaft. Der Teamarbeit mit hochmotivierten Mitarbeitern wird hierin mehr entsprochen als in für “klassische Sachbearbeitung” aufgezogenen Flächen.
Die Transparenz des Hauses soll die Offenheit der Köster Bau AG & Co. gegenüber ihren Kunden, Partnern und Mitarbeitern dokumentieren. Die Großzügigkeit und Offenheit der Büroräume fördern Teamgeist, Kommunikation und Synergie.

Gebäudekonzept und Oberfläche sind geeignet, das ganzjährige Umweltangebot an Sonne und Wind so zu nutzen, dass möglichst wenig Fremdenergie zur Bewirtschaftung nötig ist.
Eine Aufheizung des Glashauses im Sommer soll insbesondere dadurch verhindert werden, dass große Flächen geöffnet und damit ein Außenraum geschaffen wird. Für die weitere Reduzierung des Energieeintrages in den Sommermonaten soll Sonnenschutzglas mit opaker Bedruckung, hauptsächlich im Firstbereich, zum Einsatz kommen.

KenndatenFertigstellung 2000 I 2. Rang   
Nutzfläche 8.590 m²
Bauherr/Auftraggeber Köster Bau AG, Osnabrück
Leistungen Wettbewerbsbearbeitung

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104 | 21
Ein Haus in Serie
Bremen

Der verwirklichte Entwurf, hervorgegangen aus dem 1. Platz eines Wettbewerbserfolges, zeichnet sich durch hohe Wohnqualität aus. Bei der Optimierung des Gebäudes und der Grundrisse innerhalb der vorgegebenen Aufgabenstellung wurden neben einer konstruktiven,wirtschaftlichen Lösung die Wohnbedürfnisse und Anforderungen kleiner Familien und Single-Haushalte im Auge behalten.Der Grundriss bietet eine Mischung von Kleinwohnungen für Familien mit und ohne Kinder. Die Wohnungen sind mit raumhohen Fenstern ausgestattet, um auch bei ungünstiger Himmelsrichtung eine weit in den Raum reichende, natürliche Belichtung zu gewährleisten.
Standort der Gebäude ist über vorhandenen Stellplatzflächen in Wohngebieten. Eine resourcenschonende Wohnumfeldverdichtung ist somit gegeben.


KenndatenFertigstellung 1992 I 1. Rang   
Bauherr/Auftraggeber Kathmann Bauunternehmung
Leistungen Wettbewerbsbearbeitung, Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungsplanung

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Hochhaus Sailcity


Polizeipräsidium


Büro Reiner Brach


Verwaltung Arcelor